Die Einbindung von Stakeholdern im M&A Prozess

Gastbeitrag von Stefan Eggerstedt und Dr. Maik Bohne auf cf-fachportal.de

- Fusionen und Übernahmen sind tiefgreifende Veränderungssituationen, in denen nicht selten die Interessen verschiedener Anspruchsgruppen wie Finanzinvestoren, Aktionäre, Mitarbeiter oder Gewerkschaften aufeinandertreffen. Wenn diese ihre Interessen nicht hinreichend berücksichtigt sehen, entsteht während des Übernahmeprozesses häufig eine emotional aufgeladene Debatte. Die Konsequenz: Eine faktenbasierte Bewertung der Vor- und Nachteile der Transaktion rückt in den Hintergrund.

Für den Treiber der Transaktion geht es darum, die Kommunikationshoheit über den Prozess zu behalten und zu steuern. Dabei helfen externe Kommunikationsexperten, die als Clearing-Stelle fungieren und das Umfeld der betroffenen Interessengruppen mit ausgewählten Tools begleitend analysieren. Dies kann beispielsweise die Erstellung einer Stakeholderlandkarte sein, ein Szenario-Workshop mit den ausgewählten Führungskräften der fusionierten Unternehmen, die Einrichtung eines Projektbeirats mit wichtigen Stakeholdern oder eine innovative Mitarbeiterkonferenz. Die visuelle Aufbereitung des Zahlenwerks durch eingängige Infografiken lenkt den Blick auf die wichtigen Botschaften und Fakten.

Der Gastbeitrag von Stefan Eggerstedt (RAIKESCHWERTNER Financial) und Dr. Maik Bohne (Die Gesprächspartner) ist auf dem cf-fachportal.de (Handelsblatt Fachmedien GmbH) über diesen Link zu finden.