Maritime Wirtschaft hinkt bei Social-Media-Nutzung hinterher

RAIKESCHWERTNER untersucht Relevanz sozialer Netzwerke für die Branche

- Eine knappe Mehrheit (50,5 Prozent) der Reedereien, Werften und Schiffbauzulieferer nutzt Social-Media-Plattformen für ihr B2B-Geschäft. Das ist das Ergebnis einer aktuell veröffentlichten Studie der Hamburger PR-Agentur RAIKESCHWERTNER zum Thema „Social Media in der Maritimen Wirtschaft“. In einer Telefonumfrage hat die Agentur 202 überwiegend norddeutsche und hamburgische Unternehmen, darunter Reedereien, Werften und Schiffbauzulieferer, zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Das Ergebnis zeigt: Die maritime Branche hinkt in puncto Kommunikation in sozialen Netzwerken dem Durchschnitt der B2B-Unternehmen in Deutschland weiter hinterher. Jedoch offenbaren die Studienergebnisse auch, dass die Aufholjagd zu neuen Kommunikationswegen längst begonnen hat.             

Zu den beliebtesten Kanälen zählen die B2B-Plattformen LinkedIn (75,5 Prozent) und Xing (50 Prozent) sowie der Branchenprimus Facebook (60 Prozent). Einige Branchenvertreter stehen dem Thema Social Media weiterhin reserviert gegenüber. Allerdings denken ca. zwei Drittel der Nichtnutzer zumindest darüber nach oder sind im Findungsprozess, ob soziale Medien eingesetzt werden sollen, wie die RAIKESCHWERTNER-Studie zeigt. Als ausschlaggebend für die Nichtnutzung geben die befragten Unternehmen an, dass soziale Medien in ihrem speziellen Marktsegment und für den kleinen Kundenkreis irrelevant seien. Weitere Hindernisse sieht die maritime Branche in der Freistellung von Personalkapazitäten, dem wahrgenommenen Kontrollverlust durch Social Media oder der Datenschutzproblematik. 

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