Kommunikation im Fall von Insolvenz und Sanierung - frühzeitig und professionell

Für das Gelingen der Neuausrichtung ist die Kommunikation ein entscheidender Faktor.
Insolvenz

- Viele Ökonomen und Insolvenzgerichte erwarten diesen Herbst eine Insolvenzwelle. Das bedeutet Stress pur für die betroffenen Unternehmen und für die Geschäftsführung. Neben operativen Fragen, wie die Liquidität gesichert oder die Sanierung angegangen wird, spielt die Kommunikation mit den verschiedenen Beteiligten eine wichtige Rolle. Wenn Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter ungesteuert von der Insolvenz erfahren, kann dies wilde Spekulationen und einen erheblichen Vertrauensverlust zur Folge haben. Nicht selten lesen Lieferanten vom Insolvenzverfahren aus der Presse und stellen ihre Lieferungen ein, sobald der Antrag beim Insolvenzgericht gestellt wurde. 

Für das Gelingen der Neuausrichtung ist die Kommunikation ein entscheidender Faktor. Sie sollte gut durchdacht werden und vor allem frühzeitig erfolgen. Unternehmen sollten die Kommunikation von Beginn an integrieren und ihr im gesamten Prozess Beachtung schenken. Eine professionelle Beratung hilft dabei, alle wichtigen Stakeholder abzudecken und die richtige Kommunikationsstrategie beziehungsweise die passenden Umsetzungsformate zu entwickeln. Es gilt: Je eher die Stakeholder mit ins Boot genommen werden, desto größer sind die Sanierungschancen.

Weil die Stakeholder den Erfolg einer Sanierung maßgeblich beeinflussen können, ist es wichtig, das Management der einzelnen Interessen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern aktiv zu kommunizieren. Dazu gehört auch, die Erwartungen zu kennen, einzubeziehen und gegebenenfalls zu moderieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Restrukturierung nicht an der Erwartungshaltung einzelner Beteiligter scheitert. Und nicht zuletzt honoriert auch das Insolvenzgericht bei der Antragstellung eine gute Abstimmung mit den Gläubigern.