Maritime Branche nutzt Social-Media-Potential weniger

Facebook in Deutschland vorne – LinkedIn international beliebter

- Vor der weltgrößten Schiffbaumesse SMM 2016 in Hamburg hat RAIKESCHWERTNER eine Untersuchung der maritimen Messeaussteller hinsichtlich ihrer Social-Media-Auftritte durchgeführt. Dabei wurden Daten von rund 400 deutschen Unternehmen sowie je 100 Firmen aus dem asiatischen Raum und den Benelux-Ländern/skandinavischen Staaten erhoben. Alle stellen auf der SMM in Hamburg aus. Das auffälligste Ergebnis: nur 34 Prozent der deutschen Messeaussteller verfügen über Social-Media-Kanäle. Die maritimen Player im Raum Benelux/Skandinavien sind im Vergleich dazu deutlich aktiver. Hier sind 44 Prozent der Unternehmen in diesem Bereich aufgestellt. Die asiatischen Aussteller greifen mit nur 7 Prozent am wenigsten auf diese Art der Kommunikation zurück oder nutzen ausschließlich regionale Kanäle.

 

Der beliebteste Social-Media-Kanal der deutschen und asiatischen Unternehmen ist Facebook, dicht gefolgt von LinkedIn, Twitter und Youtube. Im nordeuropäischen Raum wird dagegen LinkedIn am häufigsten genutzt. Die deutschen Messeaussteller sind im Durchschnitt jeweils auf 2,6 verschiedene Social-Media-Kanäle präsent. Damit liegen sie vor den Vertretern aus Benelux/Skandinavien mit einer durchschnittlichen Nutzung von 2,4 Netzwerken. Durch die Untersuchung von RAIKESCHWERTNER wird deutlich, dass sich viele Unternehmen noch immer nicht ausreichend mit Social-Media beschäftigen. Da die Zahl der Nutzer hier auch in der maritimen Branche stetig steigt, liegt dort noch viel unausgeschöpftes Potenzial.

 

Die Umfrage wurde 2018 erneut durchgeführt - lesen Sie die Ergebnisse hier.