Neue Standortmarke: Markenauftritt für die „Energieküste“

RAIKESCHWERTNER und olli design entwickeln Markenauftritt für die erneuerbare Energieregion.
Energieküste

©Energieküste

- Energieküste – so lautet die gemeinsame Dachmarke, mit der die vier schleswig-holsteinischen Kreise der Regionalen Kooperation Westküste ihr einzigartiges Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energien vermarkten. Unter dem Motto „Unsere Zukunft ist erneuerbar“ bündeln Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft ihre Kräfte für einen starken und einheitlichen Markenauftritt. Für die Vermarktung der Energieküste wurden die Hamburger Agenturen RAIKESCHWERTNER und olli design beauftragt, mit dem Kunden und Partnern gemeinsam die Marke, das Webportal www.energiekueste.de und Marketinginstrumente zu entwickeln. Die erneuerbare Energieregion im hohen Norden erhielt einen prägnanten Markenauftritt samt Markenname, Logo und Corporate Design. Botschafter aus Energiewirtschaft, Forschung und Industrie werben für die vielfältige Projekt- und Kompetenzlandschaft der „Energieküste“. Ziel ist es, die vorhandene Wirtschaft zu stärken, neue Unternehmen in der Region anzusiedeln, Fachkräfte zu gewinnen und ein prägnantes Image für den Wirtschaftsstandort zu schaffen.  

In Deutschlands Vorreiterregion für erneuerbare Energien stand Deutschlands erste Windkraftanlage und hier – auf dem Gebiet der vier Westküsten-Kreise – wurden seitdem 2.500 Windturbinen mit 6.263 MW Leistung installiert. 16.315 GWh Strom wurden 2018 aus erneuerbaren Energien wie Windenergie, Photovoltaik und Biogas erzeugt. Das ist mehr als Schleswig-Holstein an Strom verbraucht. In der Nordsee liefern aktuell 21 Offshorewindparks jährlich bis zu 1.780 MW für die Versorgung der Wirtschaftsregion mit grünem Strom. Erneuerbare Energien, besonders Windenergie, und die wachsende Wasserstoffwirtschaft sorgen für Wertschöpfung und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen der Energiewende wie nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Innovationsforschung und transformative Industrien. So hat mit dem bundesgeförderten „Reallabor Westküste 100“ ein branchenübergreifendes Konsortium aus Unternehmen, Forschung, Industrie und Kommune ein Zukunftsprojekt initiiert, bei dem eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab entsteht. Die eFarm in Nordfriesland, Deutschlands größtes grünes H2-Mobilitätsprojekt, zeigt wegweisend, wie mit Wasserstoff aus Windenergie eine komplett nachhaltige Infrastruktur – von der Erzeugung bis zur Flottennutzung – geschaffen werden kann. Dynamische Forschungs- und Entwicklungsstandorte entstehen für weitere Zukunftsfelder wie Batterien für Elektromobilität und Mikroelektronik oder maritime Robotik. Auch die Wärmewende wird mit innovativen Konzepten in der Region vorangetrieben – unter Nutzung erneuerbarer Energie, wie im Reallabor QUARREE 100, das auf Quartiersentwicklung mit 100 Prozent regenerativer Energie setzt, oder industrieller Abwärme, beispielsweise für die Ansiedelung von Aquakulturfarmen.

Die „Energieküste“ wird getragen von der Regionalen Kooperation Westküste (www.rk-westküste.de) bestehend aus den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg, den Industrie- und Handelskammern zu Flensburg und zu Kiel, der Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH, der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH. Die zentrale Koordinierungsstelle hat ihren Sitz bei der Projektgesellschaft Norderelbe in Itzehoe (Kreis Steinburg).

www.energiekueste.de